Secuflow EN7 von WALDNER Laboreinrichtungen

Der neue Laborabzug für hohe thermische Lasten und Säurearbeiten

Die neue Norm DIN EN 14175-7:2012 behandelt Abzüge für Sonderanwendungen mit hoher thermischer Belastung und/oder Säurebelastung. Die Verwendung dieser Sonderabzüge anstatt Allgebrauchsabzüge ist üblicherweise das Ergebnis einer Gefährdungsbeurteilung.

Die Norm gilt für folgende Sonderabzüge:

  • Abzüge für hohe thermische Lasten
  • Abzüge für hohe thermische Lasten in  Verbindung mit Säureaufschlüssen
  • Perchlorsäureabzüge
  • Flusssäureabzüge

Über die in der DIN EN 14175-2 beschriebenen Sicherheits- und Leistungsziele hinaus gelten, in Teil 7 formuliert, zusätzliche Ziele, wie z.B.:

Anforderungen an Werkstoffe
Bei Abzügen für hohe thermische Lasten müssen die verwendeten Werkstoffe den daraus resultierenden Anforderungen standhalten. Die Werkstoffe müssen  für chemische Beständigkeit gegenüber Säuren und Säuredämpfen und für thermische Verformung bei den Arbeitstemperaturen geeignet sein.

Anforderungen an die Reinigbarkeit
Die Konstruktion des Abzugs muss den benötigten Zugang zur Reinigung aller luftführenden Teile sicherstellen.

Anforderungen an die Luftströmung und die Überwachung
Auswirkungen auf den Luftstrom, verursacht durch thermische Lasten und z.B. aufgestellte Heizgeräte, müssen berücksichtigt und begrenzt werden. Zusätzlich zur Abzugsfunktionsanzeige mit akustischem und optischem Alarm müssen Abzüge für hohe thermische Lasten mit einem Temperatursensor ausgestattet sein, der einen Höchsttemperaturalarm auslöst.
Während die bisherige Normenreihe EN 14175 ausschließlich isotherme Verhältnisse im Abzug beschreibt, bietet der neu erschienene Teil 7 die Möglichkeit, die Sicherheit von Abzügen bei hohen thermischen Lasten zu beurteilen. Damit wird eine wichtige Lücke geschlossen, denn Arbeiten mit Wärmequellen im Abzug gehören zum Alltag in vielen Laboratorien.

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